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Seminar Physik und Chemie der Atmosphäre (Abstract)


Der Einfluss atmosphärischer Inhomogenitäten auf satellitengetragene Okkultationsmessungen

Claudia Emde
Universität Bremen
4.5.2001, 13.00 c.t.
Raum S3121
Das Strahlungstransportmodell GOMETRAN, welches für den Retrieval-Algorithmus für Okkultationsmessungen verwendet wird, setzt eine sphärisch symmetrische Geometrie voraus. In Bezug auf einige Spurengase ist diese Annahme eine sehr grobe Näherung. Besonders photochemisch sensible Spurengase, wie NO2 oder BrO, weisen aufgrund des variablen Sonnenzenitwinkels entlang des Lichtweges horizontale Inhomogenitäten auf. Auch aufgrund dynamischer Prozesse hat die Atmosphäre eine horizontale Struktur. Der Einfluss dieser horizontalen Inhomogenitäten auf das Strahlungstransportmodell für Okkultationsmessungen wird durch eine quantitative Fehlerrechnung abgeschätzt.