über das Institut
Das IUP Bremen
Gegründet 1993 als Teil der Universität Bremen mit derzeit ca. 120 Mitarbeitern
Fünf Abteilungen:
- Klimamodellierung (Prof. V. Eyring)
- Ozeanographie (Prof. J. Lübbecke)
- Inverse Modellierung (Prof. M. Vrekoussis)
- Fernerkundung (Prof. J. Notholt)
- Atmosphärenphysik und -chemie (Prof. H. Bösch)
Schwerpunkt auf genauen Messreihen zur Bewertung und zum Verständnis natürlicher und anthropogener Veränderungen in der Atmosphäre (Ozean, Oberfläche/Eis)
Langjährige Erfahrung mit Umweltdaten durch Sensoren am Boden, in Flugzeugen und auf Satelliten
Entwicklung von Instrumenten in Labors, Umweltmodellierung und Entwicklung von Strahlungstransportmodellen für die Ermittlung von atmosphärischen Spurengasen, Aerosolen und Wolken, große Rechenressourcen
Vorlesungen
Studierende der allgemeinen Physik haben die Möglichkeit, sich in der Umweltphysik zu spezialisieren. In Zusammenarbeit mit den Kollegen des Alfred-Wegener-Instituts für Polarforschung und Ozeanographie (AWI) in Bremerhaven, ca. 50 km von Bremen entfernt, wird am IUP eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen angeboten.
In der Umweltphysik haben unsere Studierenden die Möglichkeit, fundierte Kenntnisse über die Ozeane, die Atmosphäre und in der terrestrischen Umweltforschung zu erwerben. Im Gegensatz zu anderen deutschen Universitäten ist die Umweltphysik in Bremen vollständig in die allgemeine Physik integriert. Unsere Studenten haben sogar schon oft an interessanten weltweiten Expeditionen teilgenommen!
Speziell für internationale Studierende wurde ein viersemestriger Studiengang zum Master of Science (M. Sc.) in Umweltphysik eingerichtet. Alle Lehrveranstaltungen sind in englischer Sprache.
Ausstattung
Das Institut beschäftigt über 100 wissenschaftliche Mitarbeiter. Die verschiedenen Arbeitsgruppen verfügen über eine exzellente Ausstattung in den Labors und an Rechenkapazität (wichtig zur Verarbeitung der laufend erzeugten Satellitendaten).
Die experimentelle Ausrüstung umfasst gaschromatographische und massenspektrometrische Analysegeräte ebenso wie optische und Mikrowellen-Spektrometer. Zum Teil wurden diese Geräte sogar am IUP entwickelt.
Viele Forschungsprojekte nutzen externe Plattformen oder Trägersysteme. Dazu gehören zum Beispiel der Forschungs-Eisbrecher Polarstern des AWI, Forschungsflugzeuge, Satelliten, großvolumige Stratosphärenballone, sowie Messstationen rund um die Welt von der Arktis bis zu den Tropen.
Neben den reinen Forschungsgruppen gibt es Arbeitsgruppen, die sich mit der Wartung und Administration der umfangreichen EDV-Anlagen, Serververbände und Datenbanken beschäftigen, sowie Gruppen zur Entwicklung technischer Innovationen für die Labor- und Expeditionsaustattung.
Ihre Karriere:
Alle Projekte werden in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten im In- und Ausland durchgeführt und bringen so eine Vielzahl von Kontakten rund um den Globus mit sich. Dadurch eröffnen sich für unsere Absolventen interessante Tätigkeitsfelder in der Forschung, im nationalen und internationalen Management oder in der Industrie. Aktuelle Jobangebot am IUP: